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Spittelau



Skywalk Spittelau

Konstruktive Ausbildung und Statik

Ein im Querschnitt gebogener Blechträger koppelt als Schubfeld die als unregelmäßig geformte Kastenprofile ausgebildeten Ober- und Untergurte aneinander und schafft solcherart eine glatte, schalenartige Ansichtsfläche, die auf der Innenseite ausreichend Raum für die erforderlichen Leitungen bietet. Halbrahmen in einem gegenseitigen Abstand von 3m stabilisieren die Druckzone des Trogquerschnittes. Der zentrale, nach unten offene Querschnittsbereich wird zur Gehfläche mit einer orthotropen Platte abgedeckt, deren Deckblech sich wegen der äußerst geringen Konstruktionshöhe des Querträgers auch sehr wirksam an der Abtragung der Momente in Tragwerkslängsrichtung beteiligt und dazu beiträgt, vor allem das Montagegewicht deutlich zu verringern. Die Tragkonstruktion für den Witterungsschutz besteht aus nach unten offenen Stahlrohren, die mit den Querrahmengurten verschraubt sind. Das Regenwasser wird an den Orten A, B, D und E abgeleitet.
Abgesehen von der in ein massives Plattenfeld des Tragwerkes biegesteif eingebundenen und als Fixpunkt dienenden elliptischen Stütze mit einem provisorischen fußseitigen Drehlager, dessen Wirkung im Endzustand durch Schaffung eines biegesteifen Anschlusses aufgehoben wird, sind alle anderen Auflager gleichartig ausgebildet und liegen, frei zugänglich, auf auskragenden massiven Platten als eine variabel gestaltbare Übergangskonstruktion.

Bauherstellung

Wegen der vielen räumlichen Beschränkungen war es erklärtes Ziel, eine sehr leichte und montagefreundliche Konstruktion zu schaffen. Alle Bewegungen sollten in einer Ebene oberhalb der Fahrleitungen und ohne Behinderung der Straßenbahn möglich sein. Die zweckmäßiger Weise vom Donaukanal anzutransportierenden Tragwerkskomponenten könnten den beiden Vormontageplätzen a) zwischen Heiligenstädterstraße und Gürtelrampe und b) stillgelegte Stadtbahntrasse, zugeführt werden. Tragwerksabschnitt 1 – in endgültiger Höhenlage ergänzt – wird mit Hilfe eines Montagedrehlagers in B (Stützenfuß) – eingedreht, die Tragwerksabschnitte 2 und 3, auf der alten Stadtbahntrasse abgesetzt und vormontiert, können mit Hilfe von Mobilkränen in die Endlage gebracht werden. Im Bereich der Heiligenstädterstraße sind auf diese Weise keine provisorischen Unterstützungen erforderlich.
 
 
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